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Kurioses vom Point of Sale weltweit

Kurioses vom Point of Sale weltweit © pixabay.com

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POS kompakt - Ausgabe 01/2012

Wieder ist ein Jahr vorüber, ein neues hat begonnen, viel Neues steht uns in diesem Jahr wieder bevor! Vielleicht einmal eine Gelegenheit über unseren „Tellerrand" hinauszuschauen, etwas innezuhalten, bevor die große Hektik des Alltags wieder einsetzt und wir uns wieder mit Optimierungen, Verbesserungen, Weiterentwicklungen und Perfektion beschäftigen. Schauen wir uns einfach mal an, wie der Point of Sale und die Warenpräsentation auch aussehen kann: anders, gewohnt, ungewohnt, zum Teil auch Kurios. Auf jeden Fall nicht ganz ernst zu nehmen!

Unter „Definition der optimalen Warenpräsentation" kann man überall lesen, wie diese sein sollte:

  • Erlebnisorientiert
  • Themenorientiert
  • Bedarfsorientiert
  • Preisorientiert und noch dem Conveniencebedürfnis der Kunden entsprechend.

hund_schaufensterBetrachten wir diese Vorgaben mal aus anderen Perspektiven, kulturell anderen, aus anderen Sichtwinkeln: Erlebnisse soll man schaffen – man spricht von Erlebniskäufern. Was ist für die Käufer ein Erlebnis? Ist der Käufer eher der pingelige Typ, ein Ordnungsfanatiker, eher der Chaot, der Hektische, immer in Eile-Typ – der beständige – oder will der Käufer auch mal ausbrechen – Abenteuer beim Shopping?

Ist das folgende Szenario ein Erlebnis?!

Die Wühltische sind zum überquellen bepackt, man kann dort herrlich drin versinken, man stolpert ständig über heruntergefallene Ware und aufgerissene Kartons auf dem Boden, aus denen noch verkauft wird. Zitronen – liebevoll netzverpackt liegen direkt neben den Wollsocken im 5er Pack und im nächsten Korb warten Handschuhe auf kalte Hände und dahinter die Papiertaschentücher auf triefende Nasen – hat doch irgendetwas von System, oder? Begleitet wird dies alles noch von leuchtenden "reduziert"-Schildern, und das das ganze Jahr, zu Schnäppchenpreisen. Sind hier nicht auch vier sinnvolle Formen einer Warenpräsentation erfüllt: Es wurde sich am Bedarf orientiert, auf die Bequemlichkeit der Kunden wird Rücksicht genommen und es wurden auch noch Themen gebildet und das Preisorientiert!

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Ein originelles Beispiel für Convenienceorientiert gibt sicherlich diese Idee: Kommt der Kunde nicht zu uns, kommen wir zum Kunden -Tabakverkauf mit Warenvorschub in Süd Afrika

Auch die Diebstahlsicherung ist immer mehr ein Thema in Verbindung mit Warenpräsentaton!

Etwas „kurios" - hier wird die Schokolade gesichert – vielleicht keine schlechte Idee, bei wem weckt Süßes keine Begehrlichkeiten! Ist nicht jedem schon einmal ein derartiger Erlebnis-Einkauf begegnet, vielleicht beim täglichen Einkauf oder im Urlaub. Genießen wir diese Erlebnis-Einkäufe nicht alle mal. Aber mal ehrlich – möchten wir diese Art „Erlebniseinkauf" ständig? Haben wir heute noch Zeit und Muße zum Wühlen und Suchen? Nach so einem „Abenteuer-Einkauf" sehnt man sich doch wieder zurück zu Ordnung und Sauberkeit, zu geordneten Strukturen, zum gezielten Griff ins Regal und ab in den Einkaufskorb. Und das in einem Ambiente, bei dem sich KUNDE wohl fühlt. Egal, welcher Ort oder welche Kultur, eins passiert an jedem Point of Sale: die meisten Kunden entscheiden erst dort, welches Produkt sie kaufen. Also sollte bei allen Aktionen hinsichtlich Point of Sale – der „Örtlichkeit im Moment des Kaufentscheides" eins im Vordergrund stehen:

Was der Kunde nicht sieht, kauft er auch nicht.

Lassen wir uns in diesem Jahr überraschen vom „Trend zum Erlebniskauf"! Vor allem von allen Verbesserungen, die uns, die wir auch Kunden sind, beim Einkauf nicht mehr stressen!

Oliver Voßhenrich, Geschäftsführer und Category Manager, POS TUNING Udo Voßhenrich GmbH, Bad Salzuflen

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